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Aktuelle Informationen
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Anerkannte Einrichtungen nach §§ 35, 36 BTMG

01.2012

Ab dem 01. Januar 2012 sind die in der Anlage genannten Einrichtungen im Land Bremen nach §§ 35 Abs. 1 Satz 2, 36 Abs. 1 Satz 1 Betäubungsmittelgesetz (BtMG) anerkannt. Bisher erteilte staatliche Anerkennungen haben ihre Gültigkeit verloren.

Eine Liste der Einrichtungen kann im Folgenden heruntergeladen werden: (pdf, 13.7 KB)

Staatsrat Schuster ehrt die besten Absolventinnen und Absolventen in Gesundheitsberufen


Sie haben ihre Berufsausbildung mit der Note 1 abgeschlossen und gehören damit zu Bremens Besten des Jahres 2011: Insgesamt 30 Absolventinnen und Absolventen der Berufe Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Physiotherapie, Logopädie, Medizinisch-Technische Assistenten und Hebammen wurden am Freitag, 16.12.2011, von Staatsrat Dr. Joachim Schuster im Festsaal des Bremer Rathauses geehrt. "Es ist eine große Leistung, diese dreijährige Ausbildung auf einem solchen Niveau mit solch hervorragenden Ergebnissen abzuschließen", lobte der Staatsrat. "Wir alle brauchen Sie hier in Bremen", betonte er.
Musikalisch begleitet wurde der Empfang von der Swing-Combo der Oberschule an der Kurt-Schumacher-Allee.

Sichere Lebensmittel? Bestandsaufnahme und Perspektive

10. Tagung im Rahmen des Bremer Forums Gesundheitlicher Verbraucherschutz am 21.11.2011

Lebensmittelsicherheit - das ist das Thema der zehnten gemeinsamen Veranstaltung der Gesundheitssenatorin, des Bremer Instituts für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS), der AG Ernährung und Public Health und der Verbraucherzentrale.

Die Veranstaltung findet am Montag, 21. November 2011 von 14:00 bis 17:30 Uhr in der Arbeitnehmerkammer Bremen, Kultursaal, Bürgerstraße 1, statt. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.

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Deutschen Arbeitsschutzpreis 2011

Preisträger des Deutschen Arbeitsschutzpreises 2011
Foto: Stefan Floss, DGUV

Vier Unternehmen erhalten Deutschen Arbeitsschutzpreis 2011 - Mit Motivation und Eigenverantwortung zum Erfolg

10.2011

Prävention zahlt sich aus - für die Beschäftigten, für das Unternehmen und für die Volkswirtschaft. Der Deutsche Arbeitsschutzpreis möchte besonders wirksame und innovative Arbeitsschutzmaßnahmen bekannt machen und als gute Beispiele öffentlich präsentieren.

Als gemeinsame Ausrichter stehen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hinter dem Arbeitsschutzpreis, der Teil der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie ist.

Ausgezeichnet werden Unternehmen, die sich in besonderem Maße für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz engagieren. Als konkrete Beispiele aus der betrieblichen Praxis sollen sie deutlich machen, dass innovative und langfristig angelegte Arbeitsschutzmaßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und damit einen deutlichen Mehrwert sowohl für die Beschäftigten als auch für das Unternehmen schaffen.

Vier Unternehmen erhalten Deutschen Arbeitsschutzpreis 2011 - Mit Motivation und Eigenverantwortung zum Erfolg

Düsseldorf, 18.10.2011. Die bad & heizung Kreuz GmbH (Schallstadt, Baden-Württemberg), die Evangelisches Johannesstift Behindertenhilfe gGmbH (Berlin), die Hydro Building Systems GmbH - Werk Gerstungen (Thüringen) sowie die RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH (Nordrhein-Westfalen) sind die Gewinner des "Deutschen Arbeitsschutzpreises 2011". Die Preisverleihung fand im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin - A+A 2011 - in Düsseldorf statt. Eine mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Verbänden besetzte Jury hat die Siegerunternehmen ausgewählt. Die Jury bewertete Produkte oder Prozesse der Unternehmen anhand von Kriterien wie Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit, Innovation sowie Übertragbarkeit in den betrieblichen Alltag.

Die Preisträger wurden von den drei Vorsitzenden der Jury Staatssekretär Gerd Hoofe, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Staatsrat Dr. Joachim Schuster, Die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit Bremen und Marina Schröder, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ausgezeichnet.

Pressemitteilung des GDA (pdf, 102.4 KB)

Neues Internetportal www.lebensmittelwarnung.de


24.10.2011

Alle Lebensmittelwarnungen auf einen Blick finden Verbraucher ab sofort auf der neuen Website www.lebensmittelwarnung.de. Gemeinsam mit Bundesministerin Ilse Aigner und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat Senatorin Renate Jürgens-Pieper am Freitag, 21.10.2011 das Internetportal freigeschaltet.

Die Bundesländer veröffentlichen hier Warnungen vor Lebensmitteln, die gesundheitsgefährdend sind oder geeignet sind, den Verbraucher zu täuschen, und die sich bereits im Handel und damit unter Umständen auch schon beim Verbraucher befinden.

Zur Pressemitteilung

Direkt zum Portal www.lebensmittelwarnung.de



Jetzt geht`s los! Bremen auf einem neuen Weg für die Pflegeausbildung: Ausbildung und Studium


Stand

Am 13.10.2011 wurde an der Universität Bremen ein neuer dualer Studiengang, der die praxisnahe pflegerische Ausbildung in der Gesundheits- und Kranken(Kinder)pflege und der Altenpflege mit einem Bachelor Studium verbinden soll, vorgestellt.

Etwa 80 TeilnehmerInnen, eine bunte Mischung aus Studieninteressierte, PraxisanleiterInnen, LehrerInnen in der Pflege, nahmen an der Veranstaltung teil.



Podium

Das Projekt wird seit etwa 2 Jahren von 10 kooperierenden Fachschulen in der Alten- und Krankenpflege, von dem Institut für Pflegeforschung (IPP) Frau Prof. Darman-Fink, sowie von der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit und der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen geplant und unterstützt.



Hintergrund des Projektes ist, dass die Anforderungen an die Pflegeberufe enorm steigen werden. Eine immer älter werdende Gesellschaft, mit mehrfach chronisch kranken Menschen braucht in der Zukunft immer höher qualifizierte Fachkräfte.

Der Senat will mit seiner Bildungsoffensive Pflege in Bremen, eine gestufte und durchlässige Ausbildungsstruktur schaffen.
Über eine Assistenzausbildung bzw. Pflegehelferausbildung sollen Interessierte mit Hauptschulabschluss einen Zugang finden, durch den Bachelorstudiengang sollen aber auch Schulabgänger mit Abitur interessiert werden. Der Pflegeberuf wird so für zukünftige Bewerber nicht nur attraktiver, sondern die Pflegepraxis wird wissenschaftlich-fundierter .

Erstmalig zum Sommersemester 2012 bietet die Universität Bremen das duale Studienprogramm „Pflegewissenschaften“ an.
Die Auszubildenden in den Bremer Kliniken und Pflegeeinrichtungen können dann bereits, während der 3-jährigen praktischen und schulischen Ausbildung an den Kranken- und Altenpflegeschulen, diese mit Modulen des Bachelor-Studienprogramms an der Universität ergänzen.
Nach Abschluss der 3-jährigen Fachausbildung und der erfolgreich abgeschlossenen Zusatzmodule kann ein 1 ½ jähriges Vollzeitstudium angeschlossen werden.

Schon jetzt geht die Bremer Bildungsoffensive auf. Die Pflegeschulen hatten in diesem Jahr mehr Bewerber, von denen sich viele für die Kombination aus Studium und Ausbildung interessieren. Auch die Altenpflege ist nun vermehrt für AbiturientInnen interessant.


Bremens erste barrierefreie gynäkologische Praxis hat ihre Türen geöffnet


Am 7. Oktober war es endlich soweit: Bremens erste barrierefreie gynäkologische Praxis ist an den Start gegangen.

Die Praxis ist ein gemeinschaftliches Projekt des Klinikums Bremen Mitte, der kassenärztlichen Vereinigung und der Senatorin für Gesundheit.

Anmeldungen sind möglich sonntags bis donnerstags in der Zeit von 20.00 bis 22.00 Uhr unter der Telefonnummer 0421/34 04 415.

Die Initiative hierfür ging 2008 von der Beratungsstelle Selbstbestimmt Leben, dem Bremer Netzwerk behinderter Frauen und der Bremischen Gleichstellungsstelle aus.
Sie wiesen in einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung darauf hin, dass es in Bremen und Bremerhaven keine gynäkologische Praxis gibt, die für Frauen im Rollstuhl uneingeschränkt barrierefrei zugänglich und nutzbar ist. Die Folge ist, dass es für Frauen mit Behinderung nicht selbstverständlich ist, regelmäßige gynäkologische (Früherkennungs-) Untersuchungen in Anspruch zu nehmen – was im schlimmsten Fall mit fatalen gesundheitlichen Folgen für die betroffenen Frauen verbunden ist.

Die neue Praxis im Klinikum Bremen Mitte schafft Abhilfe. Sie wird von mehreren niedergelassenen Frauenärztinnen gemeinsam genutzt, die abwechselnd Sprechstunden anbieten. Das ermöglicht den behinderten Frauen zumindest in Ansätzen eine freie Arztwahl.

Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe ist froh, dass es in Bremen endlich dieses Angebot gibt: „Es kann nicht sein, dass Frauen aufgrund Ihres Handicaps selbstverständliche medizinische Angebote vorenthalten werden. Gemäß der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen - seit März 2009 rechtskräftig auch in Deutschland - muss nach Artikel 25 gewährleistet werden, dass Menschen mit Behinderung Zugang zu geschlechtsspezifischen Gesundheitsdiensten haben. Für die behinderten Frauen im Land Bremen ist die Eröffnung der gynäkologischen Ambulanz ein echter Meilenstein. Mein Dank gilt den beteiligten Expertinnen in eigener Sache von Selbstbestimmt Leben und dem Bremer Netzwerk Behinderte Frauen.“

Die Praxis ist barrierefrei erreichbar und verfügt über eine besondere Ausstattung, die man sonst so nicht in Bremen findet: Dazu gehört ein höhenverstellbarer und absenkbarer Untersuchungsstuhl, ein Hebelifter, eine höhenverstellbare Liege und selbstverständlich ein rollstuhlgerechtes WC.

Andrea Sabellek von Selbstbestimmt Leben und Swantje Köbsell vom Bremer Netzwerk behinderter Frauen, beide Rollstuhlnutzerinnen, gehören zu denen, die das Projekt von Anfang an aktiv begleitet haben: „Wir wussten, dass es schwer und anstrengend wird, aber mit manchen Schwierigkeiten haben wir definitiv nicht gerechnet!“ Nicht nur, dass geeignete Räumlichkeiten und die notwendigen Gelder beschafft werden mussten, ein geeigneter Träger musste gefunden und abrechnungstechnische Fragen geklärt werden. Dass alle diese Probleme gelöst werden konnten, ist nicht zuletzt das Verdienst eines runden Tisches, der von der ZGF und dem Gesundheitsressort ins Leben gerufen und moderiert wurde und in dem neben diesen der Landesbehindertenbeauftragte, die Kassenärztliche Vereinigung Bremen, der Berufsverband der Frauenärzte, die Ärztekammer Bremen, SelbstBestimmt Leben e.V., das Bremer Netzwerk behinderter Frauen sowie einzelne Krankenkassen mitgearbeitet haben.
„Dass die barrierefreie Praxis jetzt eröffnet werden kann, ist ein großer Erfolg für die mobilitätsbeeinträchtigten Frauen in Bremen“, freuen sich Köbsell und Sabellek. „Aber damit können wir uns natürlich langfristig nicht zufrieden geben. Alle Angebote im Gesundheitsbereich müssen barrierefrei nutzbar und auf die besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen ausgerichtet sein. Erst dann kann man sagen, dass wir wirklich den gleichen Zugang zu gesundheitlicher Versorgung haben wie nichtbehinderte Menschen.“
Weitere Informationen: http://www.slbremen-ev.de


Zweiter Bremer Fachtag zur Förderung des Stillens


Gesunder Start ins Leben

Samstag, 15. Oktober 2011
10:00 bis 16:00 Uhr
im St. Joseph-Stift Bremen

Stillförderung ist eine Querschnittsaufgabe. Sie bedarf der Zusammenarbeit aller Berufsgruppen, die mit Müttern und kleinen Kindern arbeiten, und auch der Schaffung förderlicher struktureller und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen sowie der Unterstützung im sozialen Nahbereich. Zu diesem Zweck wurden die „Bremer Empfehlungen zur Stillförderung“ erarbeitet und von der behördlichen Arbeitsgruppe „Runder Tisch Stillförderung“ verabschiedet.

Dieser Fachtag soll dazu beitragen, die Empfehlungen mit Leben zu füllen, indem er theoretische Hintergründe und praktische Umsetzungsmöglichkeiten beleuchtet und vor allem auch die Vernetzung und den interdisziplinären Austausch der verschiedenen Berufsgruppen unterstützt.

Weitere Informationen erhalten Sie im
Veranstaltungsflyer zum Fachtag (pdf, 781.9 KB)

Wohin denn nur………….? Fragen und Antworten zur Integration von Demenzkranken im Akutkrankenhaus

Expertentagung der Landesinitiative Demenz LinDe am 06. Oktober im Klinikum Bremen-Ost

Am 06. Oktober haben namhafte Experten und Krankenhauspraktiker auf der Fachtagung „Wohin denn nur...? - Fragen und Antworten zur Integration von Demenzkranken im Akutkrankenhaus“ ihre Kenntnisse über das Krankheitsbild Demenz vertieft und über neue Wege diskutiert, um demenzkranke Patienten besser in Akutkrankenhäusern zu versorgen.

Die Tagung fand auf Initiative der Bremer Landesinitiative Demenz (LinDe) statt und bot 160 Experten aus allen Bremer und Bremerhavener Krankenhäusern im Haus im Park auf dem Gelände des Klinikums Bremen-Ost von 9 bis 18 Uhr in Vorträgen, Workshops und einer Podiumsdiskussion viele Anregungen und Impulse für die tägliche Arbeit.

Während in der häuslichen Umgebung und auch in den Einrichtungen der Altenhilfe die Integration von dementen Menschen immer besser gelingt, bedeuten demente Patienten für die Berufsgruppen im Akutkrankenhaus immer noch eine besondere Herausforderung.
Schon heute ist mindestens jeder zehnte Patient in Akutkrankenhäusern dementiell erkrankt. Studien und Erfahrungen von Pflegenden und Medizinern zeigen, dass sich der Verlauf eines Krankenhausaufenthaltes bei vielen dementiell Erkrankten häufig als wegweisend für den weiteren Krankheits- und Versorgungsverlauf erweist. Das heißt leider häufig, dass ein Krankenhausaufenthalt für Demenzkranke zu einer Krisensituation wird und die negativen Auswirkungen auf die weitere Lebensperspektive absehbar sind.




Teilnehmer der Podiumsdiskussion

Fazit vieler Vorträge und Wortbeiträge war, dass das Krankenhaus ein Ort sein sollte, an dem der erkrankte Mensch willkommen und gut aufgehoben ist. Dies muss insbesondere für die Patienten gelten, die in besonderem Maße Unterstützung, Hilfe, Behandlung und Linderung benötigen, ohne dass sie den geforderten Mitwirkungspflichten gerecht werden können. Hierzu zählen z.B. Rationalität und Autonomie - Bedingungen, die Demenzkranke nicht erfüllen können.
Auf der Veranstaltung wurden beispielhafte Projekte vorgestellt, die schon in Krankenhäusern in Deutschland erprobt wurden so z.B. die Station Silvia in Köln, eine Spezialabteilung, die ausschließlich für Demenzerkrankte zuständig ist. Auch vorgestellt wurde eine Einrichtung eines spezifischen Begleitdienstes eines Krankenhauses in Münster, zur Verhinderung einer Verschlechterung des Gesundheitszustande nach Narkosen durch ein postoperatives Delir.
Neben den Fachvorträgen und Workshops beeindruckte das Publikum der niederländische Schauspieler und Theologe Thomas Borggrefe, der in seinem Theaterstück die tiefe emotionale Auseinandersetzung zwischen Sohn und eines an Demenzerkrankten Vaters spielte.
Am Ende fand eine Podiumsdiskussion statt, besetzt von Politikvertretern, Geschäftsführern der Kliniken, einer Krankenkassenvertreterin, der Pflege und der Wissenschaft auf der der Bremer Weg zur Optimierung der Versorgung von Demenzkranken diskutiert wurde.

Die Bremer Professorin Annelie Keil bringt in ihrem Fazit die Frage der Veränderung der inneren Haltung auf den Punkt:
„Wie können wir im Umgang mit Demenz- Kranken eine Reform des Umdenkens einleiten, die wahrscheinlich weniger kostet als wir befürchten und den professionellen Auftrag mehr am Patienten und gleichzeitig auch am Wohlergehen und der Arbeitsmotivation der professionellen Helfer orientiert? Gebraucht wird ein Konzept der „Entschleunigung“ und „Nachdenklichkeit“, das sich der Innenwelten der Demenz mit mehr Ruhe annimmt, der Langsamkeit folgt, mit der der Patient an der Hand seiner Krankheit zu gehen vermag, sich mit dem Erleben auseinandersetzt, das mit dem Ereignis Krankheit einhergeht und eine Selbstreflexion erlaubt, die auch die professionellen Begleiter bei sich selbst erleben lässt, wie sich ein Weg durch die Fremde des Lebens wirklich anfühlt“.

Information
Die Bremer Landesinitiative Demenz (LinDe) ist ein Bündnis von Krankenhäusern, ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungen. Die Demenz Informations- und Koordinationsstelle (DIKS) sowie Gesundheitsämter, die Bremer Alzheimergesellschaft, Ärzte, der Magistrat Bremerhavens und die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit im Land Bremen sind im Bündnis vertreten.

Die Vorträge im Einzelnen können ab Ende Oktober auf diesen Seiten runtergeladen werden.


Sichere Lebensmittel?! Bestandsaufnahme und Perspektive


Zehnte Informations- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Bremer Forums Gesundheitlicher Verbraucherschutz

10.2011

Die nunmehr zehnte gemeinsame Veranstaltung der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit, des Bremer Instituts für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS), AG Ernährung und Public Health, und der Verbraucherzentrale des Landes Bremen widmet sich dem weiterhin aktuellen Thema der Sicherheit unserer Lebensmittel.

Die Veranstaltung findet statt am
Montag, den 21. November 2011, 14.00 bis ca. 17.30 Uhr, in der Arbeitnehmerkammer Bremen, Kultursaal, Bürgerstr. 1, 28195 Bremen.

Vor dem Hintergrund aktueller Skandale bei Futter- und Lebensmitteln soll ein Überblick über den Stand der Lebensmittelsicherheit und ihrer Perspektive gegeben werden. Dabei sollen Aspekte aus der Sicht des Bundes (Bernhard Kühnle, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz – BMELV) ebenso vorgetragen und diskutiert werden wie Gesichtspunkte von Seiten der Verbraucherzentrale (Irmgard Czarnecki, Verbraucherzentrale des Landes Bremen) und der Bundesländer (Dr.Matthias Gruhl, Die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit, Bremen, als diesjähriges Vorsitzland der Verbraucherschutzministerkonferenz). Als Modell guter Praxis für die Gemeinschaftsverpflegung wird ein erfolgreiches Konzept des BIPS zur Lebensmittelhygiene in Kindertagesstätten vorgestellt.

Die Einladung richtet sich insbesondere an Multiplikatoren und Interessierte aus den Bereichen Ernährung, Gesundheit, Verbraucherschutz und Politik.


Flyer: (pdf, 271.5 KB)

Organisation:
Barbara Grzybowski
Referat 44-G: Pharmazie, Toxikologie, Gentechnik
Die Senatorin für Bildung Wissenschaft und Gesundheit
Bahnhofsplatz 29, 28195 Bremen
Tel. 0421-361 17343
FAX o421-496 17343
Email: barbara.grzybowski@gesundheit.bremen.de


Bremisches Krankenhausinvestitionsprogramm 2011

10.2011

Das Bremische Krankenhausgesetz – BremKrhG – (Geltung ab 01.Juni 2011) sieht die Einführung von pauschalen Zuschüssen („Baupauschalen“) durch feste jährliche Beträge für mittel- und langfristige Anlagegüter vor (vgl. § 8 Abs. 3 Satz 1 BremKrhG).
Bis zum Erlass einer Rechtsverordnung, die das Nähere der Förderung über Baupauschalen regelt, werden die Fördermittel anteilig entsprechend der in der Verordnung über die pauschale Förderung für kurzfristige Anlagegüter geregelten Verteilung der Fördermittel an die Plankrankenhäuser vergeben (Übergangsregelung gem. § 34 Abs. 3 BremKrhG).
Die weiteren haushalts- und förderechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Bauprojekte, die mit diesen Mitteln gefördert werden sollen, sind der beiliegenden Beschlussvorlage für die Sitzung der Deputation am 20. September 2011 (pdf, 155 KB) zu entnehmen.



Internationale Fachmesse mit Kongress in Düsseldorf


Pausenlos arbeiten!? Zeit ist kostbar – für Beschäftigte und Betriebe!

Unter diesem Motto präsentiert sich der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) auf der A+A 2011
vom 18. – 21.10. in Düsseldorf.

Immer mehr leisten, in immer weniger Zeit, immer erreichbar sein… Zeit ist kostbar – doch wie können Arbeitszeiten im Interesse von Betrieben und Beschäftigten gestaltet werden? Vielfältige Arbeitszeitmodelle bieten Beschäftigten die Möglichkeit, Familie, Freizeit und Beruf besser unter einen Hut zu bringen und schaffen auch für Unternehmen eine Win-Win-Situation. Das Arbeitszeitgesetz gibt dafür ausreichenden Spielraum, doch der Blick in die Praxis zeigt, dass viele Betriebe diese Möglichkeiten für sich und ihre Beschäftigten noch nicht nutzen...

Der Stand des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) in Halle 10, A 56 bietet einen Überblick rund um das Thema Arbeitszeitgestaltung und lädt zu Gesprächsrunden mit Expertinnen und Experten im „Café-Pause“ ein. Besucherinnen und Besucher können sich aber auch „unter Palmen“ einfach eine Auszeit vom Messetrubel gönnen, „gewinnbringend“ ihr Wissen um Arbeitszeitregelungen testen oder sich unterhaltsam mit der Frage beschäftigen, wo denn die ihre Zeit eigentlich so bleibt…

Wir freuen uns, Sie auf unserem Messestand zu begrüßen!

Die A+A ist die weltweit führende Messe mit Kongress für sicheres und gesundes Arbeiten. Weitere Informationen zur A+A 2011 unter http://www.aplusa.de


Staatliche Anerkennung von Einrichtungen gemäß §§ 35 Abs. 1 Satz 2, 36 Abs. 1 Satz 1 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG)

10.2011

Mit Inkrafttreten der Richtlinie über die staatliche Anerkennung von Einrichtungen gemäß §§ 35 Abs. 1 Satz 2, 36 Abs. 1 Satz 1 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) wird die bisherige Bremer Regelung den Verfahren anderer Bundesländer angeglichen. Die Anerkennung ermöglicht die Behandlung und Betreuung mit dem Ziel der Überwindung der Abhängigkeitserkrankung nach fachlich anerkannten Grundsätzen als Alternative zur Haft in Einrichtungen der Drogenhilfe und Selbsthilfe („Therapie statt Strafe“).

Richtlinie § 35 BTMG: (pdf, 22.1 KB)
Antrag auf Anerkennung: (pdf, 11.5 KB)
Statistikbogen: (xls, 31.5 KB)
Ausfüllhilfe Statistikbogen: (pdf, 6.8 KB)

Ich oder Du?


Plakat der Wanderausstellung zur Organspende

Künstlerische Positionen zur Organspende - Ergebnisse eines Kunstwettbewerbes

10.2011

Ausstellung von Arbeiten der Studierenden des Studienganges Illustration der HAW Hamburg
Wanderausstellung vom 4. bis 12. Oktober 2011Baumwollbörse BremenWachtstraße 17-24, 28195 Bremen


Herzlich laden wir Sie ebenfalls ein für die Expertenrunde
„Heaven can wait – Leben nicht: Organspende”

am Donnerstag, 06. Oktober 2011, 19.00 Uhr,Volkshochschule Bremen, Bamberger Saal, 1. Stock,Faulenstraße 69, 28195 Bremen, mit Ärzten des Transplantationszentrums des Klinikums Bremen-Mitte gGmbH, Mitgliedern der Regionalgruppe des BdO (Bund deutscher Organtransplantierter), der Regionalgruppe der Lebertransplantierten Deutschlands, der Interessengemeinschaft der Dialysepatienten und Nierentransplantierten Bremen e. V., Patienten, Angehörigen sowie prominenten Überraschungsgästen.Der Eintritt ist frei.

7. VerbraucherSchutzMinisterKonferenz in Bremerhaven

Verbraucherschutzministerkonferenz stellt Ergebnisse ihrer 7. Tagung

09.2011

Gesundheitlicher Verbraucherschutz: Neuer Vorstoß für die Einführung des Kontrollbarometers
Die Verbraucherschutzminister der Länder wollen Ergebnisse amtlicher Kontrollen in Lebensmittelbetrieben im Interesse der Verbraucher transparent machen. Darauf einigten sich die Verbraucherschutzminister bereits in ihrer Sonderkonferenz am 19. Mai 2011 in Bremen. Die Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz hatte zuvor ein Modell erarbeitet, das bundeseinheitlich angewendet werden soll.
Für den Verbraucher soll es leicht verständlich, für die Behörden kostenneutral und rechtlich abgesichert sein und den Lebensmittelunternehmern zudem einen Anreiz geben, die Ergebnisse der Kontrollen zu verbessern. Diese Ergebnisse sollen in allen Ländern möglichst in einheitlicher Form im Internet veröffentlicht werden….



Auswertung der EHEC-Krise und Vereinbarungen zur zukünftigen Krisenkommunikation
Als Reaktion auf den EHEC-Ausbruch soll die behördliche Zusammenarbeit auf den Prüfstand. Das hat die Verbraucherschutzministerkonferenz beschlossen. Dabei werden die Länderressorts für Verbraucherschutz, Gesundheit, Umwelt und Landwirtschaft sowie die zuständigen Bundesministerien und Bundesbehörden eingebunden. Möglichst bis zum Jahresende 2011 werden Vorschläge für eine verbesserte Abstimmung und eine eindeutige Kommunikation erarbeitet….



Ministerinnen und Minister

Verbesserung der Grundpreis-Angabe auf Lebensmitteln
Fehlende oder falsch berechnete Grundpreise auf Lebensmittelverpackungen erschweren ebenso wie unterschiedliche Bezugsgrößen oder -einheiten den für Verbraucherinnen und Verbraucher wichtigen Preisvergleich. Außerdem sind die Grundpreise auf den Verpackungen häufig so klein gedruckt, dass sie kaum lesbar sind. …

Wirtschaftlicher Verbraucherschutz
Datenschutz modernisieren und verbraucherfreundlich gestalten
In vielen Bereichen, insbesondere beim Schutz von personenbezogenen Daten im Internet, ist die technologische Entwicklung derart weit vorangeschritten, dass die bestehenden Datenschutzgesetze die damit zusammenhängenden Gefahren nur unzureichend regeln. Ziel ist es, den Datenschutz für Verbraucher im Internet zu verbessern. …

Stärkung der Aufsicht im Bereich des finanziellen Verbraucherschutzes
Die Bedingungen auf dem Finanzmarkt haben sich verschärft. Er ist unübersichtlicher geworden und gehört viel stärker als früher zum Alltag des Verbrauchers. Ob Gesundheit, Alter oder berufliche Risiken – überall gilt es, Entscheidungen mit finanzieller Reichweite zu treffen. Häufig sind Verbraucher dabei überfordert….


zur Pressemitteilung Externes Angebot



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